
AKTUELLES
2026 öffnen wir die Unterirdische Ganganlage in der Theaterstraße 34b für Führungen und Schatzsuchen für Kinder.
Ob Führung oder Schatzsuche - beides ist nur mit Voranmeldung möglich.
Ihre Ansprechpartnerin, Frau Barbara Kümmer, erreichen Sie wie folgt:
03763 14491 / mail: b.kuemmer[at]t-online.de
Öffnungstermine des Bismarckturmes für 2026 werden geplant, stehen aber aktuell noch nicht fest.
Die Koordination der Termine erfolgt durch die Stadtverwaltung Glauchau.
Kontakt: Stadtverwaltung Glauchau
Fachbereich Kommunale Immobilien Glauchau (KIG)
Markt 1, 08371 Glauchau
Tel.: (03763) 65104
E-Mail: dezernent[at]glauchau.de
DER VEREIN
Glauchau ist eine Stadt, in der es viel zu sehen, zu entdecken und zu erleben gibt. Kulturhistorisch wertvolle Gebäude, unterirdische Ganganlagen und eine reizvolle Landschaft prägen die Stadt, die auf über 775 Jahre Geschichte zurückblicken kann.
1996 gründete die Stadt gemeinsam mit den Betreibern der Hotels und Pensionen sowie interessierten Bürgern den Fremdenverkehrsverein Schönburger Land e. V. Glauchau. Im Laufe der vergangenen 30 Jahre fanden wir neue Mitstreiter und konnten so mit großem Engagement den Gästen der Stadt und natürlich auch den Glauchauern selbst die kleinen und großen Sehenswürdigkeiten unserer schönen Stadt näher bringen.
Zu unseren Schwerpunkten gehörten in den 30 Jahren
- der Bismarckturm der Stadt Glauchau
- die Unterirdische Ganganlage in der Theaterstraße 34 b
- das Weihnachtspostamt während des Glauchauer Weihnachtsmarktes
- verschiedene Stadtführungen.
Vielleicht haben Sie ja Lust und Interesse uns bei unserer Arbeit zu unterstützen oder vielleicht sogar eigene Ideen und Anregungen einzubringen? Schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Sie.
Sie können auch gerne Mitglied in unserem Verein werden, weitere Informationen dazu finden Sie hier:
DIE UNTERIRDISCHEN GÄNGE
Der historische Stadtkern Glauchaus ist eine Fundgrube – und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Hier gibt es nicht nur Sehenswertes über, sondern auch unter der Erde. Einst aus meist praktischen Erwägungen heraus angelegt, ist die Betrachtung der unterschiedlichen Gangsysteme in Glauchau spannend und aufregend, manchmal gruselig, aber auch romantisch oder mystisch. Jeder hat seine eigene Sicht auf die Dinge und so auch auf Glauchaus Unterwelt. Eins ist unumstritten: Die unterirdischen Ganganlagen in Glauchau gehören zum Kulturgut der Stadt. 2005 erfuhr der Fremdenverkehrsverein Schönburger Land e. V. von der Sanierung und Sicherung der Dienerschen Gänge und der Kellerstrecke unter dem Stadttheater.
Es reifte der Entschluss, diese Anlage einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gesagt, getan! Am 8. August 2006 bekam der Verein das Nutzungsrecht übertragen. Seitdem arbeiten die Vereinsmitglieder an der Verbesserung der Bedingungen bei der Begehung der Gänge. Es wurde entwässert, eine Beleuchtungsanlage in die Dienerschen Gänge eingebaut, die Anlagen außerhalb der Gänge teilweise instandgesetzt und vieles mehr. Jedes Jahr wagen hunderte Besucher einen Blick in die Unterwelt und erfahren dabei viel Interessantes zur Geschichte und zum Zweck der Gänge in der Theaterstraße 34 b.
Ansprechpartnerin: Frau Barbara Kümmer | Tel: 3763 14491 | E-mail: b.kuemmer[at]t-online.de
DER BISMARCKTURM
Aus allen Himmelsrichtungen ist er schon von weitem erkennbar. In den Abendstunden, wenn er im Licht erstrahlt, zieht er die Blicke magisch an. Er hat wechselvolle, mal belebte, aber manchmal auch sehr einsame 100 Jahre auf dem Buckel. Er ist Aussichtsturm, war Wasserturm, er wurde von jungen Leuten in Beschlag genommen und er erinnert an Menschen, die in einem Krieg ihr Leben lassen mussten. Er war Kulisse für Klassik-Open-Airs und zuletzt auch für Viva la noche, Künstler haben ihn gezeichnet und einige wenige Familien haben in ihm sogar gewohnt.
Er ist ein Multitalent, oder besser gesagt, die Menschen, denen der Turm am Herzen lag und liegt, haben ihn dazu gemacht. Er hat hundert Jahre Wind und Wetter getrotzt, Weltkriege überlebt, die meisten Jahre des Sozialismus verschlafen und war doch nicht unterzukriegen. Mit der politischen Wende wurde er wieder wachgerüttelt. Heute ist er der höchste aus Stein erbaute, noch erhaltene Bismarckturm der Welt.





















